Die Mutbürger - Zivilcourage - gegen eine zynische politische Demonstration des Staates //Infos zur Ausbildungsduldung nach § 60a AufenthG //



Die Mutbürger

Von Joachim Käppner (SZ) 


Polizei gegen Schüler in Nürnberg 

Protest gegen Abschiebungen


Nach Bayerns Innenminister Herrmann stecken linke Autonome hinter den Protesten von Nürnberg. Tatsächlich war es schlicht Zivilcourage, mit der sich die Berufsschüler gegen eine zynische politische Demonstration gewehrt haben.


Glaubt man Bayerns Innenminister, dann verfügt er in der Sicherheitspolitik über ein beachtliches Geheimwissen. Eine der größten Gefahren ist demnach der linksautonome Mob. Jedes Jahr vor der Münchner Sicherheitskonferenz berichtet der Minister von Heerscharen linksradikaler Gewalttäter, welche den Schrecken über die Landeshauptstadt zu bringen trachteten.

Dass von diesen Leuten dann nur wenige oder gar keine zu sehen sind, zeigt wahrscheinlich nur, wie raffiniert und heimtückisch sie vorgehen. Laut Joachim Herrmann stecken die Autonomen auch hinter den Nürnberger Schülerprotesten gegen die Abschiebung eines jungen Afghanen. Mit dem richtigen Feindbild kann man sich das Leben manchmal leichtmachen.



Ein führender Gewerkschafter und der Schulleiter sprechen dagegen von Zivilcourage, welche die Berufsschüler gezeigt hätten, als sie sich zwischen die Polizei und ihren Mitschüler stellten. Die Behörden wiederum sehen darin ein strafbares Handeln, da die Beamten eine rechtmäßig zustande gekommene Abschiebung und damit das Gesetz durchsetzen wollten. Kann es das also geben: Zivilcourage gegen den Rechtsstaat? 

Die Schüler in Nürnberg haben gezeigt: Die oft beklagte Apathie der Jugend ist eine Legende.

Hier der Link zum kompletten Artikel aus der SZ vom 02.06.2017 >>> 

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Alle Infos zur Ausbildungsduldung nach § 60a AufenthG

Einleitung

Mit der Neuregelung durch das Integrationsgesetz seit August 2016 gibt es nun mit dem neuen § 60 a Aufenthaltsgesetz die Möglichkeit, eine Duldung für die Dauer einer Berufsausbildung zu erhalten.

Nach Abschluss der Ausbildung ist es auch möglich, für einen dann anschließenden Arbeitsvertrag im Ausbildungsberuf eine Aufenthaltserlaubnis für zwei Jahre zu bekommen. (Manchmal ist deshalb auch von der 3 plus 2-Regel die Rede.)

Da nunmehr viele Asylentscheidungen getroffen werden, die auch in vielen Fällen eine Ablehnung beinhalten, ist diese neue Möglichkeit grundsätzlich ein Weg, trotz abgelehntem Antrag einen Aufenthalt zu verfestigen und sogar eine langfristige Option zum Bleiben aufzubauen.

Entsprechend hoch ist auch derzeit die Suche nach entsprechenden Ausbildungsplätzen, um diesen Weg gehen zu können. Dabei gibt es aber nach der Gesetzeslage, aber auch grundsätzlich einige Dinge zu beachten, die entweder Voraussetzung für eine Ausbildungsduldung sind, oder deren Erhalt entweder gefährdet oder sogar unmöglich macht.

Hier der Link zur Ausbildungsduldung nach § 60a AufenthG >> >>> 

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Petition des Flüchtlingsrats NRW
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Bekannt machen! Zeichen setzen!
  
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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz. 

Kommentare

  1. Gute Güte! Linkenbashing! Wie vor tausend Jahren! Ist das die Art von Konservatismus, mit dem anständige Menschen immer wieder belästigt werden?

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