Explosion nahe deutscher Botschaft in Kabul - Dutzende Tote // Explosion nahe deutscher Botschaft: 80 Tote, 350 Verletzte // Aktualisiert am 31.05.2017 um 18.00 Uhr -- Abschiebeflug nach Kabul abgesagt

Schwerer Anschlag in Kabul im Diplomatenviertel vermutlich 80 Tote und über 350 Verletzte
Explosion nahe deutscher Botschaft: 80 Tote, 350 Verletzte

Nach einem der schwersten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul seit Jahren ist die Zahl der Toten auf mindestens 80 gestiegen. Zudem seien mindestens 350 Menschen als verletzt gemeldet worden.

Zuvor war die Rede von 20 Toten gewesen. Die Explosion habe sich an einer viel befahrenen Straße zwischen der deutschen Botschaft und einem Sicherheitsposten am Sanbak-Platz ereignet, sagte Innenministeriumssprecher Danisch.
Die Deutsche Botschaft liegt nahe des Anschlagsortes

Die deutsche Botschaft liegt den Angaben zufolge rund 300 Meter vom Anschlagsort entfernt. Durch die Wucht der Explosion wurden an der Frontseite unter anderem Dutzende Fenster eingedrückt, wie Fotos vom Tatort zeigen. In dem Gebäude haben auch der Botschafter und sein Stellvertreter ihre Büros. In den schwer gesicherten Vierteln stehen auch viele andere Botschaften, das Nato-Hauptquartier in Kabul und afghanische Ministerien.

Hier der komplette Artikel von Focus-Online vom 31.05.2017 >>> 



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Tagesschau: Anschlag in Afghanistan: Mindestens 90 Tote im Regierungsviertel von Kabul

31.05.2017 - In unmittelbarer Nähe zur deutschen Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist eine Autobombe explodiert.

Ausschnitt zum Anschlag aus der Tagesschau vom 31.05.2017



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Der Abschiebeflug (31.05.2017) nach Kabul wäre wahrscheinlich ab Frankfurt geflogen. 

Ein Kommentar von Horst Berndt 31.05.2017 

Die afghanischen Sicherheitskräfte und auch das Militär haben die Lage in den Provinzen und auch in der Hauptstadt des Landes nur sehr bedingt im Griff. Die deutsche Regierung bleibt offenbar gnadenlos bei ihrer unmenschlichen Abschiebepolitik in Zeiten des Wahlkampfes. Das diese deutsche Regierung im Zuge dieser Deportationen, anders kann man es wohl kaum nennen, das Leben der abgeschobenen Menschen aufs Übelste aufs Spiel setzt, dürfte wohl mehr als deutlich sein. 

Es wurde einer der schwersten Anschläge mitten im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft verübt. Aktuell wird von über 90 Toten und über 300 Verletzten berichtet. 

Die ARD hat diese Zahlen bestätigt (31.05.2017, 10.50 Uhr). 

Es hätte wieder ein Abschiebeflug nach Kabul starten sollen. Ein Flug der möglicherweise in den Tod führt. Das muss der deutschen Regierung deutlich klar sein, wenn sie die aktuellen Nachrichten aus Afghanistan verfolgt. 

Wir verfolgen diese Entwicklung in Afghanistan und die in Deutschland täglich, daher können wir nur dazu aufrufen, lasst es euch als Bürgerinnen und Bürger, die dem Grundgesetz verbunden sind, nicht länger bieten und werdet aktiv und leistet Widerstand gegen eine deutsche Regierung, die sich komplett menschenverachtend verhält und die Menschenrechte auf sehr vielen Ebenen mit Füssen tritt. 

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Aktualisierung der Nachrichten 31.05.2017 / 18.00 Uhr 


Abschiebeflug nach Kabul abgesagt


Die Bundesregierung hat wegen des Anschlags in Kabul einen für heute geplanten Abschiebeflug nach Afghanistan abgesagt. Damit sollen die Botschaftsmitarbeiter entlastet werden. An den Abschiebungen nach Afghanistan hält die Regierung fest.

Die Bundesregierung hat einen für heute geplanten Abschiebeflug nach Afghanistan wegen des schweren Anschlags in Kabul abgesagt. Innenminister Thomas de Maizière unterrichtete Abgeordnete des Bundestags in einer vertraulichen Sitzung des Innenausschusses über seine Entscheidung.

Hier der komplette Link der ARD-Tagesschau vom 31.05.2017 >>> 



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Erinnerung! Heute in Dortmund!
Wer kann, sollte dabei sein!



Details im Artikel auf dem Blog der AG "NRW gegen Abschiebung"
Angemeldete Kundgebung in Dortmund - Forderung: Abschiebestopp nach Afghanistan!

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Petition des Flüchtlingsrats NRW


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Die Würde des Menschen ist unantastbar. Deutsches Grundgesetz. 




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