Einzelfälle - Eine Detailbetrachtung

AHMAD SHAKIB POUYA

AHMAD SHAKIB POUYA, vor acht Jahren geflüchtet ist seit sechs Jahren in Deutschland, hatte die Hauptrolle im Opernprojekt ZAIDE, war ehrenamtlich für die Gewerkschaft (IGM) als Dolmetscher tätig. Er spricht fünf Sprachen, war in Talkshows und sang für Joachim Gauck auf einem Bürgerfest im Schloss Bellevue, geflohen nach Todesdrohungen, weil er in einem französischen Spital als Zahnarzt und Dolmetscher tätig war Linksammlung der Presseresonanz zum Fall Pouya:

http://www.kunstwissenschaften.uni-muenchen.de/lehre-at-lmu/praxisbuero/lehre/ws16-17/pflueger/pouya/index.html

SHAMS AHMADI

Ein drastisches Beispiel ist der Fall von SHAMS AHMADI (24). Der afghanische Flüchtling ist im vergangenen November und Dezember für knapp sechs Wochen in der psychiatrischen Klinik Mainkofen in Behandlung gewesen. Sein Arztbrief bei Entlassung habe den Vermerk enthalten, eine Abschiebung sei aus ärztlicher Sicht nicht verantwortbar, berichtet Nowotny. Doch Behörde und Richter hätten sich darüber hinweggesetzt. Sie hätten moniert, der Arztbrief sei kein qualifiziertes Gutachten. Dessen Erstellung wurde aber nicht abgewartet. Selbst Ahmadis gesetzlicher Betreuer habe erst im Nachhinein von der Abschiebung erfahren. Nowotny sieht eine klare Verletzung von Grundrechten. Entgegen der Zusicherung der Behörden, Ahmadi werde in Kabul gut psychosozial und medizinisch versorgt, sei das nicht gegeben.

Statt dessen hatte Ahmadi in Kabul zwei Wochen nach der Abschiebung kein Dach über dem Kopf. Die benötigten Psychopharmaka habe er nicht bekommen. Inzwischen betreut ihn die afghanische Hilfsorganisation AMASO. Die Helfer vor Ort zeigen sich angesichts der Abschiebung erschüttert. Die Erfahrungen der letzten Wochen seien für Ahmadi extrem belastend gewesen, berichtet Nowotny. "Er war sehr verzweifelt und verstört." Ein anderer im Januar abgeschobener Afghane wurde inzwischen bei einem Anschlag verletzt. quelle: Ärzte Zeitung online, 23.02.2017 Bericht über Shams Ahmadi und Ahmad Pouya:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/abschiebung-afghanen-fluechtlinge-heimat-orientierung/komplettansicht

WO IST AHMAD?

DAS FRAGT SICH HEUTE WOHL VOR ALLEM SEINE FRAU UND MUTTER SEINES UNGEBORENEN KINDES! Denn der 33jährige wurde gestern in Hauzenberg von seiner Frau getrennt und mit weiteren 17 Afghanen beim 3. Abschiebeflug in diesem Jahr in das Gemisch aus Krieg, Terror und Perspektivenlosigkeit deportiert! Seine Ehe konnte bisher nicht zivilrechtlich geschlossen werden—weil das Paar nicht die entsprechenden Dokumente hatte. Am Flughafen in Kabul verliert sich bis jetzt seine Spur. Übrigens kennt Ahmad Afghanistan gar nicht, da er mit seinen Eltern das Land mit drei Jahren verlassen hat und seitdem in Iran lebte.

Das hält die Behörden allerdings nicht davon ab, ihn nach Afghanistan abzuschieben. In der Presserklärung des Bayerischen Innenministeriums heißt es heute: "Von den 18 abgelehnten Asylbewerbern... waren fünf aus Bayern... . es handelte sich um alleinstehende junge Männer, darunter Straftäter." Ahmad ist kein Straftäter und nicht alleinstehend, sondern Vater eines ungeborenen Kindes, dessen Mutter jetzt fragt: "Wo IST AHMAD?" -> gepostet von Klaus Peter Metzger am 23.2.17

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=389865851369077&id=100010369950376

ATIKULLAH AKBARI

Atikullah Akbari, 23, wird 2 Wochen nach seiner Abschiebung bei einem Selbstmordanschlag in Kabul von umherfliegenden Splittern im Gesicht verletzt

http://www.focus.de/politik/ausland/kabul-23-jaehriger-afghane-wird-zwei-wochen-nach-abschiebung-bei-anschlag-verletzt_id_6634718.html

HABIB KHAN

Habib Khan, 25, seit 2010 in Deutschland, wurde trotz laufender Duldung und innerhalb der Klagefrist am 22.2.2017 von Mannheim nach Kabul abgeschoben.

In seinem Heimatland Afghanistan hatte Habib als Brunnenarbeiter für eine amerikanische Firma gearbeitet. Da Paktia eine berüchtigte Talibanhochburg ist, wurde er als Kollaborateur gesehen, der mit dem Feind zusammenarbeitet und infolgedessen mehrfach von Mitgliedern der Taliban angegriffen und geschlagen. Sein Bruder, der ebenfalls für die Firma arbeitete, wurde deshalb von der Taliban verschleppt und umgebracht. 
Habib selber wurde gedroht, dass ihm dasselbe Schicksal bevorstehe. Daraufhin floh er erst nach Griechenland und dann nach Deutschland. 

2010 mit 18 Jahren stellte er hier einen Asylantrag, absolvierte erfolgreich einen Deutschkurs und arbeitet seit 4 Jahren erst Teilzeit und seit 9 Monaten bei einer renommierten Sicherheitsfirma in Vollzeit. 
Er hatte auch bereits eine Zusicherung, dass sein Vertrag nach einem Jahr weiter verlängert würde. Auch aufgrund einer Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustandes war eine Therapie in einer psychiatrischen Tagesklinik in Mannheim geplant.
Sein 2.Asylantrag war gerade erst abgelehnt worden, er hatte aber eigentlich bis 2.3.2017 Zeit Widerspruch einzulegen. Auch seine Duldung lief noch bis zum 2.4 mit Arbeitserlaubnis. 
Nicht nur hat man somit 2 fach deutsches Recht gebrochen - das Argument, er hätte seine Identität verschleiert, greift hier auch nicht, da er sich extra seine Tazkira aus Afghanistan hat schicken lassen - Habib Khan wurde auch, ohne vorher einen Abschiebebescheid erhalten zu haben, am 22.2.17 von seinem Arbeitsplatz abgeholt und bekam weder die Möglichkeit seine persönlichen Sachen abzuholen noch sich mit seinem Anwalt in Verbindung zu setzen, sondern er wurde von Mannheim nach München in Arbeitskleidung gebracht und in den Flieger nach Kabul gesetzt.

In Kabul bekam er 50 Dollar in die Hand gedrückt und sollte sich damit selbst von Kabul nach Paktia durchschlagen. Dank der deutschen Lebensgefährtin seines in Deutschland lebenden Cousins gelang es ihm, sich für die ersten Tage über Bekannte in Kabul ein Hotelzimmer zu besorgen. 
Erst nach dem Medienrummel in Deutschland hielt man es für notwendig, ihm und den anderen Abgeschobenen ein Hotelzimmer zu organisieren. 
Seitdem gab es 3 große Anschläge in Kabul, der letzte vor wenigen Tagen auf das größte Militärkrankenhaus in Kabul mit etwa 50 Toten und die ersten zwei Anschläge bereits eine Woche nach dem erzwungenem Rückflug. Habib hat große Angst und traut sich seither nicht mehr das Hotelzimmer zu verlassen.

 http://www.taz.de/!5383767/

Familie KAPOOR

Familie Kapoor aus Königsstein, Hindus (Minderheit in Afghanistan)

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/familie-aus-afghanistan-droht-die-abschiebung-14870392.html

NADIA

Nadia aus Berlin (hat sich scheiden lassen), Abschiebung nach Afghanistan

http://www.morgenpost.de/politik/article209527427/Warum-Nadianach-der-Abschiebung-um-ihr-Leben-fuerchten-muss.html

RHAMAT KHAN

Rhamat Khan aus Essenbach, integriert mit Arbeitsplatz, Abschiebung nach Afghanistan. Der 22 Jahre alte Rahmat Khan stammt aus der umkämpften ostafghanischen Provinz Paktia.
Dorthin könne er nicht wieder zurück, ist Khan überzeugt. Überall seien dort die Taliban.
 Er habe fünf Jahre in Deutschland verbracht, zuletzt als Kellner gearbeitet, habe die Sprache gelernt. "In Deutschland wollte ich an einer besseren Zukunft für meine Familie arbeiten", sagte er. (Quelle: u.a. tagesschau.de 15.12.16)

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Im-Landkreis-Landshut-integriert-dennoch-abgeschoben-Landtag-diskutiert-Fall-Rhamat-Khan;art67,423689

ATIKULLAH FARMANI

Atikullah Farmani, Frankfurt an der Oder, Flüchtling aus Afghanistan (hat für die Isaf-Truppen gearbeitet, weshalb die Taliban für ihn extrem gefährlich sind), wurde vom Bamf zur Rücknahme des Asyantrags gedrängt, da er dann in Frankreich oder der Türkei bessere Chancen hätte.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/fluechtlinge-asylverfahren-bamf-taeuschung-afghanistan

Familie GHAFOUR

Familie Ghafour aus Nanzenbach, in Afghanistan angegriffen, da die Mutter gearbeitet hat, Antrag auf Asyl abgelehnt da Gefährdung nicht glaubhaft.

http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Tod-_arid,818127.html

MATIULLAH

Matiullah, 22, aus Hanau, hat Schulabschluss, den Ausbildungsvertrag in einer Pizzeria, die Bescheinigung der Bewährungshilfe, den Mietvertrag, die Lohnabrechnungen. Auch Steuern hat Matiullah in Deutschland gezahlt.
Während der Flucht nach Europa vor sieben Jahren sei er tagelang eingezwängt gewesen, erst im Kofferraum eines Autos und dann im Lkw. Im Iran sei er verprügelt worden, sagt Matiullah. Ärzte bescheinigen ihm eine Depression. Zudem hat er Hepatitis.
Auf einem Schreiben des Hanauer Krankenhauses steht, dass Matiullah in Afghanistan nicht ausreichend behandelt werden kann.

Doch jetzt ist er in Kabul, antriebslos, ratlos. "Ich muss überlegen, was ich mit meinem Leben machen soll. Ich muss Miete zahlen und meiner Familie helfen, denn ich bin der Älteste. Ich habe zwei Brüder und zwei kleine Schwestern", sagt Matiullah. "Ich will einfach arbeiten, egal als was. Wenn ich nichts habe, dann können die Geschwister auch nichts werden, ohne mich."

http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-abschiebungen-109.html

Afghanische Zwillinge SABER und LINA QURBANI

Eine darf bleiben, einer muss gehen

Kürzlich hob am Münchner Flughafen eine Maschine ab, die 18 alleinstehende junge Männer – ihr Asylantrag wurde abgelehnt – nach Kabul brachte (mehr dazu lesen Sie hier). Dieses Schicksal droht auch Saber Qurbani. Der 19-Jährige lebt seit rund zwei Jahren im nordschwäbischen Donauwörth.

Kurios: Während Saber abgeschoben werden soll, darf seine Zwillingsschwester Lina bleiben.

Gleiche Geschichte, unterschiedlich behandelt Ihre Heimat ist die afghanische Stadt Masar-i-Scharif. Weil die Familie einer Zwangsverheiratung Linas nicht zustimmte, wurde sie massiv bedroht. Aus Angst um ihr Leben flohen die Qurbanis: Vater Navid, Mutter Ramzia, ihre fünf Kinder und ihr Neffe. Ihr Haus haben sie verkauft, um mit dem Geld die Reise nach Deutschland zu finanzieren. Weitere Angehörige gibt es in Afghanistan nicht. Doch nun soll Saber dorthin zurück.

Der Abschiebungsbescheid, der im vergangenen Sommer ins Haus geflattert ist, war ein Schock für die Familie: „Wir haben die gleiche Geschichte, werden aber unterschiedlich behandelt. Das können wir nicht verstehen“, sagt Lina, die in Donauwörth die Berufsschule besucht. Ihr Bruder Saber ist bei einer Zeitarbeitsfirma tätig. Dort verdient auch Linas Cousin Ali Safa, 20, sein Geld, der ebenfalls abgeschoben werden soll.

„Weil sie Männer sind“, meint Lina. Sie dagegen darf bleiben, ihr wurde die sogenannte Flüchtlingseigenschaft zuerkannt. Das heißt, sie hat für drei Jahre eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Für die Eltern und die jüngeren Geschwister gilt ein Abschiebungsverbot von einem Jahr. ... Mann soll abgeschoben werden - seine Zwillingsschwester darf bleiben - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Mann-soll-abgeschoben-werden-seine-Zwillingsschwester-darf-bleiben-id40759516.html

http://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/zwillinge-afghanistan-abschiebung-100.html


Berichte ohne explizite Namensnennung von Flüchtlingen

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/panische-angst-vor-abschiebungen/ar-AAmOcwg

https://rdl.de/beitrag/eltern-wurden-afghanistan-ermordet-amir-aus-abtsgm-nd-wurde-trotzdem-abgeschoben

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ob-arnold-fordert-mitspracherecht-heftige-kritik-an-der-abschiebepraxis-im-land.f64caed4-f240-4f1c-a93f-0a33696f0219.html

Der Junge hatte solche Angst vor der Abschiebung, dass er sich vor seinem 18. Geburtstag umgebracht hat. Leider ist mir der Name nicht bekannt. Nachtrag zum obigen Bild: am Montag Abend hat sich Hassan Nazami, der 17 jährige afghanische Teenager in Lindau im Badezimmer erhängt. Er stand kurz vor seinem 18. Geburtstag ( dieser Montag war offenbar der letzte im Februar 2017)

KASIM - Bericht per Video

https://www.tagesschau.de/ausland/rueckkehrer-afghanistan-107.html

SAMIR N.

BERLIN taz Er sitzt in einem Land fest, dessen Sprache er nicht spricht, und hat Angst zu sterben. Samir N. ist Hindu, spricht weder Dari noch Paschtu. Er haust in einem ungeheizten Sikh-Tempel und traut sich nicht vor die Tür, weil er Interviews gegeben hat.
Vier Jahre lebte Samir N. in Hamburg. Im Dezember wurde der 24-Jährige mit 33 jungen Männern aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben – in einer ersten vom Bundesinnenministerium (BMI) groß angelegten Ausweisungsaktion. Am Montag nun mussten erneut 25 Männer ausreisen.

Was erwartet sie in Afghanistan? Der Fall Samir N. gibt einen Fingerzeig.
Auf ein Leben in einem anderen Land vorbereiten konnten sich auch die jetzt Abgeschobenen nicht. Bei den meisten stand am Montagmorgen unangekündigt die Polizei vor der Tür. Eine kleine Tasche oder einen Rucksack durften sie packen, bevor sie zum Frankfurter Flughafen gebracht wurden. „Die Gesetzesänderung, dass Abschiebungen nicht mehr angekündigt werden müssen, wird gnadenlos umgesetzt“, sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl. „Und es ist völlig unklar, was mit den Menschen in einer Woche, einem Monat, einem Jahr passiert.“

Laut BMI empfangen „die afghanischen Behörden“ und die Nichtregierungsorganisation IOM die Abgeschobenen. „Sie können am Flughafen zu uns kommen und ihre Verwandten anrufen“, bestätigt IOM-Sprecher Joel Millman. Nach beiden Flügen hätten Betroffene das Angebot genutzt. Die meisten ließen sich von IOM in die Provinz Herat fahren.

Thomas Ruttig vom Afghanistan Analysts Network hat sich in Kabul umgehört. „Viele gehen vom Flughafen zur nächsten Haltestelle. Intensive Betreuung scheint es da nicht zu geben“, meint er. Beobachtet das Innenministerium die weitere Versorgung der Abgeschobenen? Eine Sprecherin reagiert überrascht. „Wir verfolgen die nicht, wenn sie auf afghanischem Boden sind.“ Dafür fehlten der Bundesregierung „sowohl die Rechtsgrundlage als auch das Interesse“....

Den afghanischen Behörden wird ... nicht mitgeteilt, wenn Ankommende wegen einer Straftat verdächtigt, verurteilt oder vorbestraft sind. Sie erfahren auch nicht, ob die Männer Dari sprechen oder Familie in Afghanistan haben. Einige werden versuchen, wieder nach Deutschland zu flüchten. Zwei mussten ihre schwangeren Lebensgefährtinnen zurücklassen. Vielleicht bricht auch Samir N. wieder auf. „Ich will hier nicht sterben“, sagte er in einem Interview.

ABID ALI HASSANI

Abid Ali Hassani, 21 J., in Augsburg lebend, wurde am 23.1.17 nach Afghanistan abgeschoben. Er gehört zur Volksgruppe der Hazara. Er ist jetzt bei Verwandten in Kandahar untergetaucht. (Augsburger Allg. 29.1.17)

HASIBULLAH A.

Hasibullah A. aus Haßfurt, arbeitet, ist in einem Fußballverein, leidet unter Gürtelrose, hat Abschiebebescheid bekommen und schützt sich durch Kirchenasyl.

https://www.merkur.de/bayern/abschiebung-nach-afghanistan-hasibullah-fluechtet-ins-kirchenasyl-7132260.html

RAUF

Rauf sollte Taliban-Kämpfer werden. Deshalb ist er aus Afghanistan geflohen. Als ihn Deutschland Jahre später wieder dorthin abschieben will, ist er verzweifelt. Er taucht unter.

http://www.br.de/puls/programm/puls-radio/puls-spezial/puls-spezial-sieben-jahre-auf-der-flucht-100.html

FATIMA ALIZADEH

Fatima Alizadeh und ihre Familie aus Kressbronn, Fatima ist Afghanin die aber im Iran aufgewachsen ist. Der Asylantrag wurde trotz der Angehörigkeit zur Minderheit der Hazara abgelehnt, Widerspruch wurde eingelegt.

http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Afghanen%C2%A0und-die-Diskussion-um%C2%A0Abschiebungen-_arid,10619908.html

Ohne namentliche Nennung

Der Asylantrag eines Afghanen in Petersburg wird abgelehnt, obwohl er wegen seiner zweijährigen Dienstzeit als Soldat der Regierung von den Taliban massiv bedroht wird.
Nach der Zustellung der Ablehnung erlitt er einen Nervenzusammenbruch und musste zur psychischen Versorgung in eine Klinik.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-unter-fluechtlingen-geht-die-angst-um-1.3399030

Der Fall Najib


Es ist das eingetroffen, was wir befürchtet haben.

Najib soll abgeschoben werden!

Seine ganze Familie darf hier bleiben, er muss das Land verlassen. Alle werden gleichermaßen in Afghanistan von den Taliban bedroht. Najib soll der grausamen Abschiebepolitik der Bundesregierung geopfert werden. Er erfüllt das Kennzeichen: alleinstehender, junger Mann.
Die Bundesregierung will Ihn abschieben, obwohl Najib seinen Vater pflegen muss und sein Vater dringend auf Ihn angewiesen ist. Die Bundesregierung will Ihn abschieben, obwohl Najib einen Ausbildungsplatz hat und dabei ist, Deutsch zu lernen. Wir werden alle dafür tun, dass Najib nicht abgeschoben wird!

Abschiebestopp nach Afghanistan!

Ansprechpartner sind die Flüchtlingspaten Dortmund e.V.
Link auf den Post der Flüchtlingspaten